Zum Diskutieren und Weiterdenken!

Pädagogisches Angebot

Quelle: Münch (DBU)

Das pädagogische Programm geht über die klassische Führung hinaus und richtet sich an Klassen ab der 7. Jahrgangsstufe. Ob Expertenteam oder Zukunftsplanung, bei uns erarbeiten sich die Teilnehmenden unter fachlicher Anleitung selbstständig die Inhalte der Ausstellung und entwickeln eigene Ideen für die Gestaltung ihrer Stadt der Zukunft. 

 

Führungen & Vorträge

Schulklassen, Projekttage, Betriebsausflüge oder Fachaustausch – während der Standzeit in Osnabrück bieten wir kostenfreie Führungen für Gruppen ab 10 Personen an.

Für Anfragen siehe Kontaktseite.

Quelle: Münch (DBU)

Vortragsprogramm 2022 / 2023

In der Vortragsreihe zur Ausstellung laden wir Expertinnen und Experten in das DBU Zentrum für Umweltkommunikation ein, um die Ausstellungsinhalte zu vertiefen und einzuordnen.

Komm vorbei!

Und erfahre, wie wir gemeinsam nachhaltige Stadtlandschaften bauen können!

Quelle: DBU
Quelle: DBU

07. Februar 2023  | 15:00 – 18:30 Uhr

 neuer Termin! 

Fortbildung für Lehrkräfte 

Wie können Themen wie Fassadendämmung oder E-Autobatterien alltagsnah und spannend im Unterricht behandelt werden? Antworten darauf gibt Prof. Dr. Marco Beeken, Chemiedidaktiker der Universität Osnabrück, mithilfe neuester Erkenntnisse der Nachhaltigkeitsbildung im naturwissenschaftlichen Unterricht. Materialien und Versuche können in einem Praxisteil ausprobiert werden und sind für die einfache Integration in den Schulunterricht konzipiert.

Während der Fortbildung erhalten Sie einen Einblick in:

  • die (zukünftigen) Herausforderungen des Lebensraums Stadt
  • die Möglichkeiten von Ausstellungen als außerschulischen Lernort
  • Experimente, mit deren Hilfe chemische und physikalische Hintergründe anschaulich vermittelt werden können
  • die Darstellung der Alltagsrelevanz von MINT-Fächern im Unterricht
  • die Integration der Bildung für Nachhaltige Entwicklung im Unterricht 

– kostenlos, um Anmeldung wird gebeten

Quelle: NASA

23. Februar 2023   |  18:30 Uhr

Städte im Zeichen des Klimawandels

mit Prof. i.R. Dr. Wilhelm Kuttler, Angewandte Klimatologie und Landschaftsökologie, Universität Duisburg-Essen

Städte weisen in lokalklimatischer und lufthygienischer Sicht Besonderheiten auf. Zudem sind sie Hotspots der Bevölkerungsdichte. Deshalb wirkt der Klimawandel sich verstärkt auf sie aus. Nimmt die weltweite Erwärmung zu, bringt das eine höhere Wärmebelastung für die Bewohner, zunehmende Ozon- und Feinstaubkonzentrationsowie mehr allergisch wirkende Pollen mit sich. Hitzebedingt steigen auch Morbiditäts- und Mortalitätsrate. Die klimatisch/lufthygienische Situation könnte durch mehr bewässertes Grün, eine intelligente Pflanzenauswahl, das Entsiegeln von Flächen, eine optimierte Belüftung der Stadt, veränderte Verkehrskonzepte sowie insbesondere einen sparsameren Umgang mit Energie verbessert werden.

Veranstaltungen nacherleben

© Gyula Gyukli / Fotolia

19. Januar 2023  |  18:30 Uhr

 Online! 

Wärmewende in der Stadt – ein Beispiel aus Kassel

mit Prof. Ulrike Jordan, Fachgebietsleitung Solar- und Anlagentechnik, Universität Kassel

Die Wärmeversorgung in einer Großstadt ohne die konventionellen Energieträger Kohle, Erdöl und Erdgas zu stemmen, ist eine echte Herausforderung. Wie kann das gelingen? Welche Technologien sind hierfür erforderlich? Nah- und Fernwärme, Quartierskonzepte, Wärmespeicher, Großwärmepumpen, Solarthermie und Abfall und Reststoffverbrennung – der Vortrag von Prof. Dr. Jordan zeigt Elemente und Szenarien auf, um die Wärmeversorgung einer Stadt wie Kassel möglichst schnell auf regenerative Energien umzustellen. Die zugrundeliegende Studie ist im Rahmen des Kasseler Klimaschutzrats entstanden. Der verfolgt das Ziel Konzepte aufzuzeigen, mit denen die Stadt Kassel bis 2030 klimaneutral sein könnte.

Quelle: Störmer Murphy and Partners GbR

07. November 2022  |  18:30 Uhr

Bauen mit Holz 

mit Sabine Djahanschah, aus dem DBU-Referat Architektur und Bauwesen

Die Umweltrelevanz unserer Gebäude ist nicht nur durch den Verbrauch an Heizenergie-und Strom im Betrieb geprägt, sondern auch durch die benötigten Ressourcen, um sie zu erstellen und zu sanieren. So kann das Treibhauspotenzial durch die Materialwahl ganz entscheidend beeinflusst werden. Dabei spielt der nachwachsende Rohstoff Holz eine zentrale Rolle. Der Holzbau hat bewiesen, dass er weit mehr kann, als im Einfamilienhaus zu punkten. Er ist im urbanen Kontext als ernstzunehmende Alternative angekommen, wie verschiedene Modellvorhaben eindrücklich zeigen.

Quelle: DBU

12. September 2022  |  18:30 Uhr

Heizen in der Zukunft – Tipps und Tricks für Stadtmenschen

mit Andreas Skrypietz, Projektleiter „Zukunft zuhause – Nachhaltig sanieren“

Schön warm soll unser Zuhause im Winter sein. Früher das Kaminfeuer im Haus, heute – vereinfacht gesagt – die Etagenheizung der Mietswohnung. Vom Klimawandel und Gasnotstand bedroht, muss hier auf engem Raum eine Anpassung erfolgen. Die »fossilen Heizungen« müssen gegen grüne Modelle getauscht werden, am besten solche, die auch kühlen können. Über den Austausch entscheiden die Eigentümer. Mieter dagegen fühlen sich oft machtlos – vor allem angesichts steigender Energiepreise. Sie können zumindest durch ihr Verhalten Verbrauch und Behaglichkeit optimieren. Welche Lösungen es hierfür gibt und was sich in Zukunft ändert, wird im Vortrag beleuchtet und anschließend diskutiert.

Quelle: DBU

23. Juni 2022

Die Stadtentwicklung vom Grün her denken

Welche Schlüsse lassen sich aus der ursprünglichen Verbindung von Stadt und Landschaft ziehen? Welche Lösungen gibt es für aktuelle Herausforderungen in unseren Städten? Das zeigte Rüdiger Dittmar, Leiter des Amt für Stadtgrün und Gewässer in Leipzig, in seinem Vortrag anhand konkreter Projekte sowie auf der Grundlage strategischer Konzepte wie dem Masterplan Grün und dem Straßenbaumkonzept.

Quelle: DBU

02. Mai 2022

Eröffnungsveranstaltung

Am 2. Mai 2022 wurde die Ausstellung „Grün Stadt Grau“ eröffnet. Der niedersächsische Umwelt- und Bauminister Olaf Lies hielt eine Keynote. Außerdem sprachen Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft bei einer Podiumsdiskussion über stadtplanerische Zukunftsvisionen sowie Veränderungspotenziale.